Aufbissschiene

CMD Diagnose & Therapie

Eine Aufbissschiene kann helfen, wenn Kiefergelenkserkrankungen im Fokus der kieferorthopädischen Diagnostik und Behandlung stehen.

Wie machen sich Kiefergelenkserkrankungen bemerkbar?

Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) kann in unterschiedlich ausgeprägter Stärke vielseitige Beschwerden hervorrufen. Zu den Symptomen einer Kiefergelenkserkrankung zählen beispielsweise Zähneknirschen, Schmerzen im Kiefer, eingeschränkte Mundöffnung, Kopfschmerzen und Migräne, Verspannungen im Nacken, Hals und Rücken, Schwindel oder Tinnitus. Die Symptome können einzeln oder als ein Bündel aus mehreren Symptomen auftreten.

Hervorgerufen werden sie durch Fehlregulationen im Kauorgan, insbesondere in der Kaumuskulatur und/oder in den Kiefergelenken. Spürbar werden Kiefergelenkserkrankungen hingegen in vielen Körperregionen. Gerade weil eine CMD so komplex ist, erfordert sie meist die Zusammenarbeit mehrerer Spezialisten!

CMD Diagnose

Im ersten Schritt geht es darum die Craniomandibuläre Dysfunktion zu diagnostizieren oder auszuschließen. Hierbei gibt die Funktionsanalyse, mittels derer Sie unsere Aschheimer Kieferorthopäden untersuchen, Aufschluss über den Gesundheitszustand Ihres Kauorgans.

Aufbissschiene in Aschheim

Beim Vorliegen einer CMD wird im zweiten Schritt eine Aufbissschiene für Sie angefertigt. Mit Hilfe der Aufbissschiene wird das Zusammenbeißen der Zahnreihen „entkoppelt“ und das Kausystem zunächst entlastet. Ein weiteres Ziel der (herausnehmbaren) Kunststoffschiene ist, die Schmerzen zu beseitigen bzw. zunächst zu lindern. Aufbissschienen werden individuell angefertigt! Die in unserer Praxis verwendeten Kunststoffe sind CE-zertifiziert und biologisch gut verträglich.

Im Anschluss erfolgt als dritten Schritt die interdisziplinär ausgerichtete Behandlung. Je nach Symptomatik wird die Zusammenarbeit mit Osteopathen, Physiotherapeuten oder HNO-Ärzten angestrebt, um zum ganzheitlichen Erfolg zu gelangen und Sie langfristig in Ihrer Gesundheit zu unterstützen.