Kieferorthopädie & Kieferchirurgie

Dysgnathie bei Erwachsenen

Eine Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopädie und Kieferchirurgie kann bei Dysgnathien erforderlich werden. Die Dysgnathie ist ein Fehlbiss. Dieser wird entweder durch die Fehlstellung der Zähne oder durch die Fehlstellung der Kiefer zueinander (Oberkiefer zu Unterkiefer) oder zum übrigen Gesichtsschädel verursacht.

Fehlstellungen der Zähne können kieferorthopädisch behandelt werden. Fehlstellungen der Kiefer können bei Kindern im Wachstum meist ebenfalls mit Zahnspangen korrigiert werden. Ausgeprägte Kieferfehlstellungen bei erwachsenen Patienten werden wiederrum in Zusammenarbeit zwischen dem Kieferorthopäden und Kieferchirurg behandelt.

Behandlung des Kieferorthopäden

In Aschheim verfügen wir über ein sehr gutes Partnernetzwerk aus spezialisierten Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen (in München). Während der Zusammenarbeit mit unseren Kollegen übernehmen wir in der Praxis Dr. Dipsche und Kollegen die Vor- und Nachbehandlung des chirurgischen Eingriffs. So führen wir u.a. vor Ort die umfassende Patientenberatung, Behandlungsplanung, die Simulation des Behandlungsergebnisses sowie die kieferorthopädischen Vorbehandlungen der Zahnfehlstellungen durch. Nach der operativen Phase der Kiefer erfolgen abschließende Zahnfehlstellungskorrekturen. Die Behandlung von Kieferorthopädie und Kieferchirurgie dauert insgesamt ca. 1,5 bis drei Jahre.

Beispiele für Dysgnathien

Eine Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopäde und Kieferchirurg wird bei Erwachsenen beispielsweise bei folgenden Dysgnathien notwendig: ausgeprägter Kreuzbiss oder Nonokklusion, Vorbiss, Rückbiss, Offener Biss, Tiefbiss oder Gesichtsschiefe.

Probleme bei Dysgnathien

Ausgeprägte, behandlungsbedürftige Kieferfehlstellungen können zu funktionellen Problemen führen und die Kaufunktion beeinträchtigen oder chronische Schmerzen am Kiefer hervorrufen. Eine klare Aussprache wird eventuell verhindert. Die Fehlbelastung kann des Weiteren zu Schäden an den Zähnen und des Zahnhalteapparates führen. Häufig leiden Patienten auch unter der veränderten Gesichtsästhetik, die schwere Fehlstellungen bedingen können.

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